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DIE BESTEN MOMENTE 2010

2010: Nachtflug des weltweit ersten solargetriebenen Flugzeugs

2010 ist die HB-SIA von Dübendorf in ihr neues Zuhause nach Payerne umgezogen. In Dübendorf erfolgt die Konstruktion der Solar Impulse Flugzeuge, während sie in Payerne buchstäblich Flügel bekommen. Im April absolvierte der Testpilot ...

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2010: Nachtflug des weltweit ersten solargetriebenen Flugzeugs

2010 ist die HB-SIA von Dübendorf in ihr neues Zuhause nach Payerne umgezogen. In Dübendorf erfolgt die Konstruktion der Solar Impulse Flugzeuge, während sie in Payerne buchstäblich Flügel bekommen. Im April absolvierte der Testpilot Markus Scherdel den ersten Flug, der auf einer  Flughöhe von bis zu 1.000 Metern 87 Minuten dauern sollte. Im Mai und im Juni hat André Borschberg zum ersten Mal einen Testflug mit dem Prototypen absolviert, der bereits zu einer einmaligen Meisterleistung und einem Weltrekord führte: einem ausschließlich solargetriebenen 26-stündigen Nachtflug. Nach diesem Erfolg der Technologie hat Solar Impulse zwei innerschweizerische Flüge unternommen: Payerne – Genf und Payerne – Zürich.

Februar

  • 3. Februar: Die HB-SIA zieht von Dübendorf nach Payerne um. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man die Größe der Flügel berücksichtigt (wurden in 3 Teilen angeliefert).

März

  • 16. März: Test der Pilotenausrüstung, um die Funktionalität in allen Notsituationen zu gewährleisten. Die Testreihe erfolgte im Windkanal in Rümlang (ZH).
  • 31. März: Bayer MaterialScience wird offizieller Partner von Solar Impulse.

April

  • 7. April: Erster Testflug der HB-SIA auf einer Flughöhe von bis zu 1.000 Metern. Dauer: 87 Minuten. Testpilot: Markus Scherdel.
  • 22. April: Zweiter Testflug, der die Kontrollierbarkeit und Manövrierfähigkeit des Flugzeuges bestätigt.

Mai

  • 8. Mai: Dritter Testflug. Der erste Testflug mit einem echten Cockpit.
  • 16. Mai: Vierter Testflug zur Überprüfung der Änderungen und Verbesserungen an der HB-SIA.
  • 24. Mai: André Borschberg, CEO von Solar Impulse, fliegt die HB-SIA zum ersten Mal. Dauer: 1 Stunde.
  • 28. Mai: Erster ausschließlich solargetriebener Flug der HB-SIA mit André Borschberg am Steuer.

Juni

  • 3. Juni: Nachttest der Cockpit-Instrumente.
  • 5. Juni: Achter Testflug auf einer Flughöhe von bis zu 11.000 Fuß (3.300 Meter) mit dem Ziel, 4.000 Meter zu erreichen. Pilot: Markus Scherdel. Die HB-SIA landet nach einer Flugzeit von 4 Stunden und 50 Minuten sicher in Payerne. Die maximale Flughöhe betrug 3.657 Meter und die Batterien waren voller als beim Start.
  • 24. Juni: Neunter Testflug. Flugzeit: 14 Stunden und 7 Minuten. Flughöhe 8.717 Meter über Normalnull. Getestetes Material: Sauerstoffzufuhr und Grenzen des Flugzeuges während des Fluges.

Juli

  • 8. Juli: Das weltweit erste solargetriebene Flugzeug fliegt in der Nacht. Die HB-SIA mit André Borschberg am Steuer beendet nach 26 Stunden erfolgreich den Tages- und Nachtflug. Drei FAI Rekorde wurden ausgezeichnet

September

  • 5. September: Solar Impulse erhält den Schweizer Solarpreis in der Kategorie “Persönlichkeiten und Institutionen“.
  • 21.-22. September: Erste innerschweizerische Flüge: Payerne – Genf und Payerne – Zürich.
BEST OF 2010
BEGEISTERTE KUNDEN VON SWISSCOM

Vergangenes Wochenende hat Swisscom die Gewinner ihres Wettbewerbs zum exklusiven Erlebnistag bei Solar Impulse in Payerne eingeladen.

Die 120 begeisterten Besucher liessen sich von unserer Idee regelrecht anstecken und sogar zu eigenen ökologischen Taten beflügeln. ...

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Die 120 begeisterten Besucher liessen sich von unserer Idee regelrecht anstecken und sogar zu eigenen ökologischen Taten beflügeln. Thomas Probst aus Kestenholz
«Ich fand die Präsentation gewaltig. Als Softwareentwickler im Maschinenbau interessiert mich das Projekt sehr und ich verfolge es seit Beginn. Besonders beeindruckt hat mich heute die riesige Flügelspannweite des Flugzeugs.» Guido, Beatrice und Sandro Erni aus Untersiggenthal
«Wir freuen uns, dass sich Swisscom bei Solar Impulse engagiert. Es ist wichtig, dass die Botschaft von Bertrand Piccard in die Welt hinausgetragen wird, weil es ökologische Veränderungen braucht. Soeben haben wir uns dazu entscheiden, im Supporters Program eine Solarzelle auszusuchen und zu adoptieren. Damit wollen auch wir einen kleinen Baustein zu diesem grossartigen Vorhaben beisteuern. Was wir vor dem Erlebnistag noch nicht gewusst haben: Dass auch Bertrand Piccard im nächsten Frühling das Flugzeug als Pilot steuern wird und dass für die Erdumrundung ein neues Modell gebaut wird.» Lorenz Stöckli aus Bern
«Ich hätte nicht gedacht, dass bei diesem Flugzeug so viele verschiedene Materialen zum Einsatz kommen. Noch besser als die Technik gefallen hat mir Bertrand Piccards Geschichte des Schiffbauers. Unglaublich, dass sich für die Konstruktion der Flügel keine Flugzeugbauer finden liessen, weil alle ablehnten und die Idee als unmöglich bezeichneten. Und schlussendlich ein Schiffbauer die Herausforderung annahm und die HB-SIA sehr wohl zum Fliegen brachte. Dieses Beispiel zeigt mir, dass jedermann etwas bewegen kann, wenn er wirklich will.» Jakob und Sonja Aeschlimann aus Zofingen
«Wir finden es bewundernswert, wie Bertrand Piccard Leute und finanzielle Mittel für diese visionäre Idee gewinnen kann. Das hat uns einen richtigen Kick gegeben. Wir haben nämlich die Investition in eine nachhaltige Lösung für unser Haus aus finanziellen Grün-den auf Eis gelegt. Doch nun gehen wir nochmals über die Bücher.»

ELEKTRISCHER MOTORSEGLER ARCUS

Ich wusste, dass er existiert. Doch ich hätte nicht gedacht, dass ich die Möglichkeit haben werde, ihn so bald persönlich auszuprobieren.

Den zweisitzigen Motorsegler Arcus wurde von Willi Balz elektrifiziert, einem leidenschaftlichen Piloten und Windenergie-Unternehmer ...

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Den zweisitzigen Motorsegler Arcus wurde von Willi Balz elektrifiziert, einem leidenschaftlichen Piloten und Windenergie-Unternehmer (info@windreich.ag). 20 Meter Spannweite, ein 40 PS-Motor auf einem ausfahrbaren Mast und in den Flügeln Lithium-Polymer-Batterien. Und mit welcher Energie werden die aufgeladen, werdet ihr mich nun fragen? Mit einer Windturbine auf dem Dach des Hangars, deren Energie in einfachen Blei-Säure-Batterien gespeichert wird, für Tage ohne Wind. Willy ist ein Purist. Ich konnte die Arcus in der Nähe von Stuttgart für eine halbe Stunde fliegen, ohne jede Thermik, und hatte zum Schluss doch noch 35% Reserven. Zur richtigen Jahreszeit geben die Batterien mehr als genug her, um die Aufwinde zu erwischen und zu einem Flug über hunderte Kilometer anzusetzen! Kaum zu glauben, dass es noch Leute gibt, die konventionelle Verbrennungsmotoren kaufen.

IHRE STIMME ZäHLT

Was haben Griechenlands Finanzminister George Papaconstantinou, die kämpferische EU-Kommissarin Viviane Reding, die französische Europaabgeordnete Eva Joly von den Grünen und der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, gemeinsam?

Sie alle wurden von der Zeitung „European Voice“, Herausgegeben vom englischen Verlag „The Economist“, für die Wahl zum „Europäer des Jahres“ vorgeschlagen. So weit., so gut. Allerdings hat die Wahl einen kleinen Schwachpunkt: Sie kommt mit ihren Kategorien „Nationale Politiker“, „EU-Kommissare“, ...

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Sie alle wurden von der Zeitung „European Voice“, Herausgegeben vom englischen Verlag „The Economist“, für die Wahl zum „Europäer des Jahres“ vorgeschlagen. So weit., so gut. Allerdings hat die Wahl einen kleinen Schwachpunkt: Sie kommt mit ihren Kategorien „Nationale Politiker“, „EU-Kommissare“, „EU-Parlamentarier“ und „EU-Funktionäre“ so frisch und attraktiv rüber, wie ein Stück Knäckebrot. Glücklicherweise ist dies auch den Leuten beim Economist aufgefallen, weshalb sie als fünfte – und wichtigste – Kategorie die Gruppe „Inspiration des Jahres“ eingeführt und Bertrand Piccard für diese Auszeichnung nominiert haben.

Wir hoffen nun natürlich, dass Ihr Euch als aktive Wähler beweist und Eure Stimme für Bertrand und seine inspirierende Vision Solar Impulse einlegt. Die Online-Abstimmung läuft noch bis zum 31. Oktober.

AUGENZWINKERN AUS ASIEN

André und ich besuchten eine Veranstaltung der Stiftung Albert II von Monaco in Shanghai.

Die Vorpremiere des Films Hidden Beauty von Disney Natur begeisterte uns. Zuvor jedoch, anlässlich der Präsentation einiger ...

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Die Vorpremiere des Films Hidden Beauty von Disney Natur begeisterte uns. Zuvor jedoch, anlässlich der Präsentation einiger Projekte, wurde uns immer deutlicher, dass trotz des guten Willens der NGOs nachhaltige Erfolge beim Umweltschutz nur durch politische Entscheidungen auf höchster Ebene erreicht werden können. Vielleicht macht genau dies die Stärke der Stiftung von Prinz Albert aus: Dass sie von einem Staatsoberhaupt geleitet wird.Zu Beginn des Blog-Zeitalters hatte mich der französische Blogger Loïc Le Meur mit dieser ungeheuren Neuheit vertraut gemacht. Das war vor grade mal zehn Jahren. Und wer glaubt ihr, begegnete mir der heute noch zögert, Twitter zu benutzten um ein Uhr morgens in einem Aufzug in Tokyo? Derselbe Loïc, der mir gleich erklärt, dass sich Solar Impulse nicht innovativ nennen darf, solange ich nicht twittere. Nun werde ich also wahrscheinlich seine grosse Twitter-Messe im Dezember in Paris besuchen - um mich überzeugen zu lassen!Es heisst, Asiaten stellten nach einem Vortrag nur wenige Fragen. Das deckt sich nicht mit dem, was André und ich in Kyoto, Tokyo und Shanghai erlebten, wo wir vier Vorträge für Solvay, Omega sowie für das STS-Forum (Science and Technology for Society) gehalten haben. Wir waren schlicht überwältigt von den vielen Fragen, die uns nach jeder Präsentation gestellt wurden. Es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Interesse man diesen Ländern neuen Technologien begegnet.


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