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BILDUNGSPROGRAMM

Bildungsprogramm: Projekt Klimapioniere auch in der Westschweiz

Liebe Westschweizer Schülerinnen und Schüler, wie im letzten Oktober versprochen, könnt nun auch ihr an der Initiative «Klimapioniere» teilnehmen!

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Liebe Westschweizer Schülerinnen und Schüler, wie im letzten Oktober versprochen, könnt nun auch ihr an der Initiative «Klimapioniere» teilnehmen!

Dieses Projekt von Swisscom, Solar Impulse und myclimate steht ab heute auch den Schülerinnen und Schülern der Westschweiz offen. Seit ihrer Lancierung im September 2010 wurden im Rahmen der Initiative von rund 2500 Deutschschweizer Schülerinnen und Schülern 140 Klimapionier-Projekte realisiert.

Die Primarschule Neumarkt in Biel nimmt bereits an dieser Initiative teil. Schon bald werden Schulen aus Lausanne, Belmont-sur-Lausanne und Pruntrut folgen. Für Schulklassen, die ebenfalls ein Projekt für den Klimaschutz realisieren und beim Entwicklungsprozess und der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt werden möchten, bietet die Stiftung Einführungslektionen und Lehrmaterial an.

Bist du Schüler oder sind Sie Lehrkraft an einem Kindergarten oder an einer Primarschule in der Westschweiz? Hast du/Haben Sie Interesse an dieser Initiative? Mit einer E-Mail an die folgende Adresse kann myclimate kostenlos in deine/Ihre Klasse eingeladen werden: pionniers.duclimat@myclimate.org.

Bertrand und André sind stolz, dass sie als Paten dieser Initiative wirken können, und freuen sich bereits jetzt, bei der Preisverleihung die Projekte des Jahres 2012 kennenzulernen. 

POLITISCHE AKTIONEN: RESILIENT PEOPLE, RESILIENT PLANET

Micheline Calmy-Rey, ehemalige Bundespräsidentin der Schweiz, hat am 6. Februar im Palast der Vereinten Nationen in Genf den Bericht zur nachhaltigen Entwicklung vorgestellt, der vom einem Gremium von Staatsoberhäuptern im Auftrag des Generalsekretärs der Vereinten Nationen verfasst worden war.

Im Wissen um die sehr konkreten Botschaften von Solar Impulse zugunsten von Technologien, die unsere Abhängigkeit von fossilen Energien vermindern, hatte sie Bertrand gebeten, bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit ihr aufzutreten. Er erinnerte an die Anekdote mit seinen Meteorologen während der Nonstop-Weltumrundung ...

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Im Wissen um die sehr konkreten Botschaften von Solar Impulse zugunsten von Technologien, die unsere Abhängigkeit von fossilen Energien vermindern, hatte sie Bertrand gebeten, bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit ihr aufzutreten. Er erinnerte an die Anekdote mit seinen Meteorologen während der Nonstop-Weltumrundung im Ballon, die die Frage der Nachhaltigkeit und der langfristigen Vision so gut veranschaulicht: Sehr stolz, eine Flughöhe gefunden zu haben, in der die Winde zweimal schneller bliesen als vom Team berechnet, musste sich Bertrand den ironischen Kommentar seiner Wetter-Berater anhören: Willst Du eigentlich lieber sehr schnell in die falsche oder etwas langsamer in die richtige Richtung fliegen?".

Genau diese Frage müssten sich jetzt die Regierungen stellen, angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich die Menschheit in Richtung riesiger öffentlicher Schuldenberge, Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und Verschmutzung der Umwelt bewegt.Bertrand betonte weiter, dass die Pioniere von heute nicht mehr die Forschenden sind, die auf dem Mond spazieren gehen oder Weltumrundungen machen;  Pioniere müssten vielmehr die Staatsoberhäupter sein und sich den immer schwierigeren Herausforderungen stellen, um die Lebensqualität auf diesem Planeten zu verbessern.

Der Bericht listet sehr praktische Empfehlungen zuhanden von Regierungen und internationalen Institutionen auf, wie die Abschaffung der Subventionen, von denen fossile Energien heute noch in vielen Ländern profitieren, oder die Internalisierung der Umweltkosten in die Verkaufspreisen aller Produkte. Endlich eine offizielle Stellungnahme die bestätigt, dass es einen gesetzlichen Rahmen braucht, um bestimmte Verhaltensweisen zu ändern, freuen sich Bertrand und André, die dieses Thema im letzten Jahr auch in ihrer Energie-Charta aufgeführt hatten.

SCHWEIZER SENAT: NEUE IMPULSE BEI DER CLEANTECH-STRATEGIE

Letzte Woche hat das Schweizer Parlament deutlich gemacht, dass die Verringerung des Kohlendioxidausstosses in der Schweiz von hoher Priorität ist.

Gemeinsam mit der rasant wachsenden Cleantech-Wirtschaftsgemeinschaft hat der Senat einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Klimapolitik getan. Mit einer eindeutigen Mehrheit von 26:16 Stimmen wurde die Aufnahme plausibler, transparent gestalteter Auflagen und Anreize in den nationalen Rechtsrahmen ...

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Gemeinsam mit der rasant wachsenden Cleantech-Wirtschaftsgemeinschaft hat der Senat einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Klimapolitik getan. Mit einer eindeutigen Mehrheit von 26:16 Stimmen wurde die Aufnahme plausibler, transparent gestalteter Auflagen und Anreize in den nationalen Rechtsrahmen beschlossen, um so die CO2-Emissionen in der Schweiz bis zum Jahr 2020 um 20 % verringern zu können (ausgehend von den im Jahr 1990 gemessenen Werten). Darüber hinaus sieht der Rahmen weitere Massnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstosses durch ein internationales Ausgleichssystem vor.

Solar Impulse und der nationale Wirtschaftsverband swisscleantech, in dem die führenden Cleantech-Unternehmen des Landes vertreten sind, hatten dabei einen wesentlichen Anteil am Ausgang dieser Abstimmung. Im Rahmen der swisscleantech-Kampagne zur Klimapolitik haben Bertrand Piccard, Franziska Barmettler und ich in der vergangenen Woche noch einmal das Parlament besucht, um durch Lobbyarbeit für unsere Sache zu werben. Wir haben verschiedene Senatsabgeordnete getroffen und ihnen erklärt, dass das globale Ziel eines verringerten CO2-Ausstosses in erster Linie als grosse Chance für die Schweizer Wirtschaft betrachtet werden sollte und dass die gegenwärtige CO2-Gesetzgebung dabei richtungsweisend ist.

Uns war bewusst, dass unsere Aufgabe keine leichte sein würde. Dennoch war dieser Tag der Lobbyarbeit im Parlament eine positive und bereichernde Erfahrung für uns. Es ist deutlich geworden, dass jeder der elf Abgeordneten, mit denen wir uns getroffen haben, sich des Ernstes dieser Sache bewusst war und die Chancen für die Wirtschaft erkannt hat, die mit den Bemühungen einhergehen, den CO2-Ausstoss zu verringern.

Unter der Führung von Christian Zeyer und Christina Braun hat die Schweizer Wirtschaftsgemeinschaft zudem grossartige Unterstützung geleistet. In weniger als fünf Wochen hat der Verband swisscleantech über 200 Unternehmen dazu aufgerufen, in Briefen und Anzeigen für eine zukunftssichere CO2-Gesetzgebung in der Schweiz zu werben und sei es nur zu Gunsten der Wirtschaftsgemeinschaft. Zu den Anhängern dieser Kampagne zählen unter anderem die grössten, traditions- und erfolgreichsten Schweizer Unternehmen, wie Coop, Swisscom, Microsoft, Migros, Roche, Bank Sarasin, Cisco, Unilever und Tetra Pak. Insgesamt bieten diese Unternehmen Arbeitsplätze für rund 300'000 Beschäftigte.

Eine der eindrucksvollsten Feststellungen im Rahmen der Senatsdebatte stammte von Konrad Graber, Mitglied der CVP für den Kanton Luzern. In seiner Rolle als Vorsitzender des Schweizer Marktführers für Milchprodukte, Emmi, betonte er, dass sein Unternehmen durchaus in der Lage sei, seinen CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2020 um 20 % zu verringern. Daher sei er davon überzeugt, dass dieses Ziel auch landesweit erreicht werden könne. Mit kluger Umsicht haben die Abgeordneten zudem auf die Einführung einer Mineralölsteuer bestanden, wohl wissend, dass eine solche Massnahme die effizienteste und wirksamste Möglichkeit darstellt, die Emissionen in den Bereichen Transport und Logistik zu verringern. Gleichzeitig ist die Einführung dieser Steuer ein politisch hochbrisantes Thema in einem Wahljahr.

Seit seiner Gründung wirbt der Verband swisscleantech für die Strategie 20/20 bis 2020" zur Verringerung der CO2-Emissionen. Die Verringerung der Emissionen um insgesamt 40 % steht im Einklang mit dem auf dem Weltklimagipfel in Cancun festgelegten 2-Grad-Ziel, das vorsieht, die weltweite Erwärmung unter 2 °C zu halten. Erreicht werden soll dieses Ziel unter anderem durch nationale und internationale Massnahmen, die jeweils 20 % eines umfassenden Pakets ausmachen. Die Emissionssenkung in der Schweiz soll dabei unabhängig von den Bemühungen der anderen Länder erreicht werden. Dadurch würde die Schweiz ein deutliches Zeichen setzen, dass sie im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung weltweit eine Führungsrolle übernehmen möchte. Gemäss der im Oktober 2010 veröffentlichten Cleantech Strategie Schweiz" und dem Masterplan Cleantech Schweiz" der Regierung vom November 2010 könnte sich das Land als führende Kraft im Cleantech-Bereich etablieren. Für swisscleantech wurde mit der heutigen Bestätigung der Verringerung der Emissionen um 20 % auf nationaler Ebene die Grundlage für eine Reduzierung um weitere 20 % geschaffen. Die Zeit sitzt dem Verband in Anbetracht der kommenden Cop-17-Konferenz in Durban im Dezember 2011 im Nacken.

Die heutige Entscheidung hat deutlich gemacht, dass die Schweiz viel von nachhaltiger Entwicklung versteht. Mit Partnern wie Solar Impulse (ein Cleantech-Unternehmen, auf das die gesamte Schweiz stolz ist) ist der Verband swisscleantech in der Lage, mehrheitliche Unterstützung für einen einfachen, wirtschaftlich und ökologisch soliden Rahmen zu generieren. Damit die Schweiz in diesem Bereich auch weiterhin ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten kann, sind kontinuierliche politische Massnahmen erforderlich. Das nächste wichtige Ereignis ist die in diesem Sommer stattfindende Bundesversammlung, auf der die Beschlüsse des Senats bestätigt und bestehende Differenzen ausgeräumt werden sollen, bevor das Gesetz in Kraft tritt. Der heutige Tag hat gezeigt, dass die Bündelung der Kräfte im Cleantech-Bereich durchaus machbar ist wahrhaft ein positiver Impuls.

Nick Beglinger

President, swisscleantech

SOLAR IMPULSE PER VIDEOKONFERENZ

Leider können wir unmöglich auf alle Anfragen von Schulen und Universitäten antworten… außer per Internet.

So ist die Idee entstanden, in unserem Multimediazentrum in Payerne ein Lernprogramm mit persönlichen Live-Internet-Konferenzen aufzubauen.

Sie können sich das so vorstellen: André und ich sitzen vor zwei Kameras in einem leeren Saal ohne zu wissen wie viele Schulklassen sich in diesem Moment auf unserer Internetsite ...

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So ist die Idee entstanden, in unserem Multimediazentrum in Payerne ein Lernprogramm mit persönlichen Live-Internet-Konferenzen aufzubauen.

Sie können sich das so vorstellen: André und ich sitzen vor zwei Kameras in einem leeren Saal ohne zu wissen wie viele Schulklassen sich in diesem Moment auf unserer Internetsite zugeschaltet haben. Wir sehen auf unserem Monitor nur eine ausgewählte Klasse mit Schülerinnen und Schüler, die uns ihre Fragen stellen.

Erst am Ende der ersten Schaltung wurde uns aufgrund der eingegangenen Mitteilungen klar, dass uns Schüler aus Kanada, Marokko, Frankreich, Belgien und der Schweiz zugeschaut hatten. Der erste Versuch war also erfolgreich und eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Präsenz wenigsten virtuell zu vervielfachen und so Kinder zu ermutigen, ihre Neugier zu entwickeln und Pioniere in ihrem eigenen Leben zu werden. Und was für ein Flut von Fragen sie haben! Vom Sinn von Solar Impulse bis hin zur Ernährung des Piloten, alles interessiert sie!

Wir werden nun einige gezielte Themen auf Französisch, Deutsch und Englisch entwickeln und freuen uns bereits, diese neue Tradition mit Schulen auf anderen Kontinenten fortzusetzen.

Bertrand

Lernprogramm

FILMVORFüHRUNG «LES AILES DU SOLEIL»

Wir hatten uns schon lange darauf gefreut, einmal ein exklusives Event für unsere Supporter und Angels organisieren zu können.

Gelegenheit dazu gab uns der großartige Dokumentarfilm von Henri de Gerlache, den wir anlässlich einer privaten Filmvorführung und als Schweizer Vorpremiere in einem Lausanner Kino zeigen durften. Das Interesse an der Einladung, die Elâ an alle Supporter verschickt hatte, hat uns völlig überrumpelt: Innert vier ...

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Gelegenheit dazu gab uns der großartige Dokumentarfilm von Henri de Gerlache, den wir anlässlich einer privaten Filmvorführung und als Schweizer Vorpremiere in einem Lausanner Kino zeigen durften. Das Interesse an der Einladung, die Elâ an alle Supporter verschickt hatte, hat uns völlig überrumpelt: Innert vier Stunden war der Saal vollständig ausgebucht, einige Lokalradios veranstalteten Wettbewerbe um die letzten Tickets. ES waren wunderschöne Momente, die André und ich mit Freunden teilen und diese daran erinnern durften, dass die Botschaft, die Solar Impulse mit Sonnenenergie in den Himmel schreibt, Jede und Jeden in ihrem Alltag, ihren Konsumgewohnheiten und ihren politischen Entscheidungen betrifft! Aus den 500 anwesenden Supportern sind jetzt genauso viele Botschafter für neue, energiesparende Technologien und erneuerbare Energien geworden. Dieser Event und die Möglichkeit, unsere Ideale teilen zu dürfen, war ein grosses Vergnügen für uns, das wir möglichst bald wiederholen möchten.

Bertrand

SOLAR IMPULSE BEI DER FRANZöSISCHEN NATIONALVERSAMMLUNG

Seit dem Start des Projekts sehe ich das ultimative Ziel von Solar Impulse darin, der politischen Welt die Botschaft der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien zu vermitteln.

Sie können sich also gut vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als ich die Einladung für eine Anhörung vor der Kommission ...

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Sie können sich also gut vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als ich die Einladung für eine Anhörung vor der Kommission für nachhaltige Entwicklung der französischen Nationalversammlung für den 19. Januar 2011 erhielt.

Ausgehend vom Nachtflug von Solar Impulse, bombardierten mich 60 Abgeordnete mit Fragen über die politischen und technologischen Entscheide, die unsere Gesellschaft treffen muss. Das Thema ist in Frankreich sehr aktuell, da die Regierung vor Kurzem ein Moratorium über die Förderung der Solarenergie ausgesprochen hat. Zu meiner großen Freude führte die spannende Debatte zur Frage, wie Politik und Regierungen die Unternehmen zum Einsatz von Cleantech bewegen können, damit diese ihre Umweltauswirkung reduzieren und gleichzeitig Gewinn machen können. Ein Konzept, das glücklicherweise keine Spaltung zwischen links und rechts zulässt.

Die Abgeordneten dieser Kommission erschienen mir sehr freundlich, offen und empfänglich, und ich muss zugeben, dass mir meine Rolle als Botschafter der neuen Technologien sehr viel Vergnügen bereitet hat. Außerdem war es sehr befriedigend, die abschliessenden Worte eines Abgeordneten zu hören: In der Kommission hat heute Morgen ein neuer Wind geweht." Wenn schon keine Solar-, so wird es also wenigstens Windenergie geben!


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