Timeline

ACROSS AMERICA 2013: PARTNER CONTRIBUTIONS

Neue Höhen gemeinsam erreichen

Während André seine Sinkflug  in Richtung Dallas Fort Worth International Airport weiter führt, ein Flug, der vielleicht einen neuen Welt-Streckenrekord in der Solarflugkategorie setzten könnte, erreicht Innovation eine neue Höhe und dies nicht nur in Himmel von Amerika.

Schindler, ein Solar Impulse Hauptpartner ...

Weiter lesen

Während André seine Sinkflug  in Richtung Dallas Fort Worth International Airport weiter führt, ein Flug, der vielleicht einen neuen Welt-Streckenrekord in der Solarflugkategorie setzten könnte, erreicht Innovation eine neue Höhe und dies nicht nur in Himmel von Amerika.

Schindler, ein Solar Impulse Hauptpartner und weltweit führender Aufzugs-und Fahrtreppen-Hersteller, folgt Solar Impulses Pioniergeist auch vertikal, aber in einer anderen Weise. Schindler investiert stark in eine Idee; ein Konzept, das Wirklichkeit geworden ist und jetzt vermarktet wird: ein solarbetriebener Lift.

Eine revolutionäre Errungenschaft, Schindlers Solaraufzug reduziert nicht nur den Energieverbrauch, er kann auch komplett nur mit Sonnenlicht betrieben werden. Im Falle eines Stromausfalls kann er Darüber hinaus auch ohne Probleme weiter funktionieren, da er unabhängig von dem Stromnetz läuft.

Prototypen dieser Solaraufzüge wurden in Barcelona (Spanien) und der Schweiz in Wohn- und niedrigen Gebäuden getestet. Die Energie wird durch Solarzellen auf dem Dach des Gebäudes gesammelt, während überschüssige Energie zwischengespeichert wird. Die Notstromversorgung wird durch einen Ein-Phasen-Netzanschluss sichergestellt, dies ist deutlich einfacher und kostengünstiger verglichen mit Standard-Drehstrom-Verbindungen.

Die integrierten Schindler Ingenieure verkörpern die direkte Partnerschaft zwischen Schindler und Solar Impulse und den intensiven Informations- und Innovationsaustausch zwischen den beiden Unternehmen. Aber Schindlers Beitrag zum Projekt geht darüber hinaus. Dank ihnen und fünf weiteren Partnern, Solvay, Bayer MaterialScience, Swiss Re Corporate Solutions, SunPower und der Schweizerischen Eidgenossenschaft, wurde die diesjährige Across America Mission Realität.

Dallas Fort Worth International Airport

OPEN HOUSE

During the stopover in Dallas, the Solar Impulse team will organize an Open House on Friday, May 24th from 2PM to 7PM. 

As the first  Open House filled up very quickly, we open a second Open house, on Saturday, May 25th from 11AM to 5PM.

Sign up here if you want to see the plane with you own eyes!

 


Leg 2: Flight Phoenix - Dallas

Pilot: André Borschberg

From: Phoenix KPHX

Take off time: 04:47 AM MST

Date: 05.22.2013

To: Dallas KDFW

Landing time expected 00:30AM CDT

Date: 05.23.2013

ACROSS AMERICA 2013: TINTIN

Tims neues Abenteuer

Andrés und Bertrands Flug wird von einer ganz speziellen Figur mitverfolgt, einer, die seit mehreren Generationen zur Familie Piccard gehört. Kennen Sie den jungen Journalisten mit den blonden aufgestellten Haaren, der immer von seinem Hund Struppi begleitet wird? Tim, der Journalist mit Abenteuergeist und Held des ...

Weiter lesen

Andrés und Bertrands Flug wird von einer ganz speziellen Figur mitverfolgt, einer, die seit mehreren Generationen zur Familie Piccard gehört. Kennen Sie den jungen Journalisten mit den blonden aufgestellten Haaren, der immer von seinem Hund Struppi begleitet wird? Tim, der Journalist mit Abenteuergeist und Held des belgischen Comiczeichners Hergé, stürzt sich in ein neues Abenteuer und folgt dem Across America-Flug! 

Bertrands Grossvater, Auguste Piccard, war ein bekannter Schweizer Wissenschaftler, Forscher und Professor an der Université Libre de Bruxelles. Auguste war nicht zu übersehen: Er war mit 1,96 Metern grossgewachsen und seine schräge Kleidung sowie seine besondere runde Brille liess ihn aus der Menge hervorstehen. Seine wichtigste Erfindung war die Druckkabine, eine Notwendigkeit für moderne Flugzeuge. Er gelangte als erster Mensch in die Stratosphäre und das noch vor dem 2. Weltkrieg. Dabei konnte er die Erdkrümmung betrachten, was damals unmöglich schien. Danach baute er den Bathyskaphen, der von seinem Sohn Jacques Piccard und dem Amerikaner Don Walsh benutzt wurde, um 1960 den tiefsten Punkt aller Ozeane zu erreichen: der Marianengraben.

Augustes Beiträge zur Wissenschaft inspirierten Hergé zur Comicfigur Professor Bienlein. Bienlein, ein zerstreutes Genie, erfindet in Tims Abenteuern einige unglaubliche Geräte, darunter eine Mondrakete, ein U-Boot in Haifischform und eine Pille gegen Alkoholismus.

Obwohl Hergé, dessen richtiger Name eigentlich Georges Prosper Remi lautete, 1983 gestorben ist, werden die Comics mit Tim und Struppi weltweit weiterhin gelesen. Hergé hätte Solar Impulse auf unseren Abenteuern sicher leidenschaftlich verfolgt und wer weiss, vielleicht hätte Professor Bienlein dann eine bahnbrechende Erfindung mit erneuerbaren Energien gemacht? Das werden wir nie erfahren, aber das Team von Solar Impulse lädt Tim und seine Freunde herzlich dazu ein, unsere Reise quer durch Amerika mitzuverfolgen.

Für weitere Informationen über Tim klicken Sie hier und den Tim und Struppi-Blog über Solar Impulse (nur auf Französisch) finden Sie hier

ACROSS AMERICA 2013: IN FLIGHT TO DALLAS

Wie bereitet man sich auf einen 20-stündigen Flug in einem Solarflugzeug vor?

Es ist keine einfache Aufgabe, Pilot eines Solarflugzeuges zu sein, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das Cockpit nur knapp 1,3 m³ (46 ft³) groß ist. Der heutige Flug von Phoenix nach Dallas dauert rund 18 Stunden und bietet André die Möglichkeit, den Streckenweltrekord in der Kategorie Solarluftfahrt ...

Weiter lesen

Es ist keine einfache Aufgabe, Pilot eines Solarflugzeuges zu sein, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das Cockpit nur knapp 1,3 m³ (46 ft³) groß ist. Der heutige Flug von Phoenix nach Dallas dauert rund 18 Stunden und bietet André die Möglichkeit, den Streckenweltrekord in der Kategorie Solarluftfahrt zu brechen, den er im Jahr 2012 während des Fluges von Payerne (Schweiz) nach Madrid (Spanien) selbst aufgestellt hat. Die heutige Flugstrecke beträgt insgesamt 868 Meilen (1.396,8km).

Wie schafft es André, selbst nach der Hälfte der Strecke konzentriert und wach zu bleiben? Die Piloten müssen nicht nur in körperlicher Topform sein, sondern auch über ein außerordentliches Maß an Konzentration und mentaler Stärke verfügen, um dieses einzigartige und extrem leichte Solarflugzeug bei solch langen Etappen zu steuern. André und Bertrand müssen bei jedem Flug ein noch größeres Konzentrationslevel aufrecht erhalten, da das Cockpit über keinen Autopiloten verfügt und die Streckenupdates allein durch das Mission Control Center (MCC) erfolgen.

André könnte vor einem Flug nur deshalb besorgt sein, wenn er das Gefühl hätte, nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Deshalb wird jeder Aspekt des Fluges bis ins kleinste Detail analysiert. Am Tag vor dem Abflug schließt er beispielsweise seine Augen und zeichnet ein inneres Bild der ersten Stunden des Fluges vom Zeitpunkt des Starts an. Er stellt sich alle möglichen „Was wäre wenn“-Szenarien vor, selbst Notsituationen, bis er sich mit den entsprechenden Angaben des Tages, die er vom Flugleiter und dessen Team erhält, wohl fühlt. Am Tag des eigentlichen Fluges erhält der Pilot am frühen Morgen noch ein abschließendes kurzes Briefing, damit er über mögliche Änderungen informiert ist.

André betreibt aktiv Yoga, Atemübungen und Meditation. Mithilfe von Yoga kann er seine Muskeln geschmeidig halten und seinen Blutkreislauf unterstützen. Er überprüft aus verschiedenen Gründen regelmäßig seine Atmung. Wenn er sich zum Beispiel etwas müde fühlt, beginnt er, schneller zu atmen, um seinen Energiehaushalt zu verbessern. Das tut er auch gerne am Tag vor dem Flug. Aber er kontrolliert seine Atmung auch, um sich zu entspannen. Dabei atmet er sieben Mal ein und sieben Mal wieder aus, um seinen Herzschlag zu regulieren und sich in ruhigeren Momenten während des Fluges zu entspannen. Am Tag vor dem Flug meditiert der Pilot kurz bevor er schlafen geht. So befreit er seinen Geist von unnötigen Gedanken und stellt einen tiefen, erholsamen Schlaf sicher.

Die Familie Borschberg ist bekannt für ihre Vorliebe für gutes Essen. Das erklärt, warum André vor allem die Tage vor einem Flug nicht besonders mag. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, er ist ganz begeistert von dem Gedanken, bald wieder im Cockpit zu sitzen. Der einzige Nachteil besteht darin, dass er auf seine Ernährung achten und auf alle ballaststoffreichen Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse verzichten muss (sehen Sie dazu hier das unterhaltsame Video von Brian). Selbst während des Fluges ernährt sich André nur von Snacks wie Getreideriegeln, Nüssen, getrockneten Früchten und vielleicht einem Sandwich. Dazu trinkt er Wasser oder isotonische Getränke.

Bei der Landung knurrt ihm dann ordentlich der Magen und bei der anschließenden Pressekonferenz weitet sich dieses Knurren zum Gebrüll eines Löwen aus. Es ist also kein Wunder, dass André gerne eine üppige Mahlzeit genießt – vergessen Sie nicht, Gemüse mitzubringen!


Mehr Inhalt Laden