Willkommen, Sir Richard Branson! Unser neuer Schirmherr.
Letzte Woche hatte das Solar Impulse Team ungewöhnlichen Besuch am Moffett Flugplatz. Sir Richard Branson, Gründer und Vorsitzender der Virgin Group sowie britischer Großindustrieller und Unternehmer, erschien am Moffett Flugplatz. Obwohl es wie eine Überraschung wirkte, sind die Parallelen zwischen Solar Impulse ...
Letzte Woche hatte das Solar Impulse Team ungewöhnlichen Besuch am Moffett Flugplatz. Sir Richard Branson, Gründer und Vorsitzender der Virgin Group sowie britischer Großindustrieller und Unternehmer, erschien am Moffett Flugplatz. Obwohl es wie eine Überraschung wirkte, sind die Parallelen zwischen Solar Impulse und Richard nur allzu offensichtlich, um ein simpler Zufall zu sein.
Richard und Bertrand kennen sich bereits aus der Zeit ihrer Fahrten mit dem Heißluftballon. 1991 war Richard zusammen mit Per Lindstrand der erste, der den Pazifik in einem Heißluftballon überquert hat. Sieben Jahre später, im 1999, hat Bertrand zusammen mit Brian Jones als erstes die Welt umrundet und so einen ähnlichen Versuch von Richard, Lindstrand und Fossett aus dem Jahr 1998 übertroffen. „Ich ziehe meinen Hut vor ihm“, erwiderte Richard diplomatisch auf die Frage nach einer potentiellen Rivalität zwischen den beiden Männern.
Richard zeigte sich beim Anblick der Solar Impulse so begeistert und beeindruckt, dass er sich im Spaß zu folgender Aussage hinreißen ließ: „Ich muss nur noch einen Weg finden, dieses Flugzeug in meiner Tasche herauszuschmuggeln!“ Richard ist derzeit auf der Suche nach Möglichkeiten, Solarenergie dafür zu nutzen, in naher Zukunft Flugzeuge auf das Rollfeld zu ziehen.
Man konnte die Kameradschaft zwischen André, Bertrand und Richard förmlich spüren, als die Piloten dem Briten stolz ihr technologisches Juwel zeigten. Er selbst hat in der schnittigen Silhouette der HB-SIA ein beeindruckendes Kommunikationswerkzeug ausgemacht – den Träger einer Botschaft, gar einer „Waffe“, mit der das Potential sauberer Technologien und Innovationen demonstriert werden kann. Das alles gehört zu den Werten, die auch Richard vertritt.
Richard ist ohne zu zögern Schirmherr von Solar Impulse geworden. Er hat uns kurz vor der Abreise zu einem der nächsten Termine in seiner vollen Agenda seine Zustimmung gegeben, nicht ohne mit seinem typischen Lächeln hinzuzufügen: „Ich habe mir schon immer unmöglich scheinende Herausforderungen gestellt.“ Moment mal, habe ich das nicht schon einmal irgendwo gehört? André? Bertrand? Ich glaube, wir haben einen neuen Seelenverwandten für unser Projekt gefunden!
James Cameron: Neuer Pate von Solar Impulse
Während des letzten Fluges von Madrid nach Toulouse erhielt Bertrand Piccard einen einzigartigen und anregenden Anruf von James Cameron, dem jüngsten Paten von Solar Impulse und Regisseur weltbekannter Filme wie Titanic und Avatar.
Das Solar Impulse Programm kann auf eine Reihe herausragender ...
Während des letzten Fluges von Madrid nach Toulouse erhielt Bertrand Piccard einen einzigartigen und anregenden Anruf von James Cameron, dem jüngsten Paten von Solar Impulse und Regisseur weltbekannter Filme wie Titanic und Avatar.
Das Solar Impulse Programm kann auf eine Reihe herausragender Supporter blicken, die an das Projekt und seine Botschaft glauben. E gibt zwei Arten von Paten: Humanisten wie Prinz Albert II von Monaco, Paolo Coelho, Yann-Arthus Bertrand, Al Gore, Jean Verne, Jean-Louis Etienne, Hubert Reeves und Entdecker wie Richard Wiese, Erik Lindbergh, Nicolas Hulot, Don Walsh, Elie Wiesel, Buzz Aldrin und als jüngstes Mitglied James Cameron.
James Cameron unterstützt Solar Impulse nicht nur für seine Vision, Lösungen jenseits der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu finden, sondern auch für seinen Pioniergeist. Er ist selbst ein Entdecker und den Spuren von Bertrands Vater, Jacques Piccard, und Don Walsh, einem Paten von Solar Impulse, gefolgt. Er ist in diesem Jahr an den Marianengraben gereist, den tiefsten Punkt der Erde. Er mache nur Filme, um seinen Abenteuerdurst zu stillen, sagte Cameron halb im Spaß.
James Cameron sagte, dass er das Angebot, Pate von Solar Impulse zu werden, direkt angenommen habe, als er und Don Walsh die Hubbard Medaille der National Geographic Society im vergangenen Juni posthum an Jacques Piccard verliehen hatten.
Unter den zahlreichen Persönlichkeiten, welche heute unter den Flügeln der HB-SIA hindurch flaniert sind, war der Fotograf Yann Arthus-Bertrand bestimmt jener, welcher das Solarflugzeug mit leuchtendsten Augen bewundert hat.
Seit jeher Supporter und Sponsor von Solar Impulse, wurde Yann Arthus-Bertrand deshalb das Wortspiel im Titel heute von Bertrand Piccard und André Borschberg empfangen, welche ihm das Flugzeug bis in den kleinsten Winkel gezeigt haben.
Der für seine Flugaufnahmen weltweit berühmte und anerkannte Fotograf, ...
Seit jeher Supporter und Sponsor von Solar Impulse, wurde Yann Arthus-Bertrand deshalb das Wortspiel im Titel heute von Bertrand Piccard und André Borschberg empfangen, welche ihm das Flugzeug bis in den kleinsten Winkel gezeigt haben.
Der für seine Flugaufnahmen weltweit berühmte und anerkannte Fotograf, seines Zeichens ebenfalls Pilot, vertraute mir im Gespräch an, dass er nicht wirklich so daran glauben mochte, als ihm Bertrand zum allerersten Mal von seinem Projekt erzählte. Doch dann fügte er super enthusiastisch hinzu, mich sogleich vertraulich, und wie es seinem Wesen entspricht, ganz locker mit dem Du ansprechend: Weisst Du, wir brauchen echte Pioniere und Menschen, die noch an das Unmögliche glauben. Dieses Projekt ist ein Traum, es ist ein Traum, der Realität geworden ist. Und darüber hinaus verfügt Bertrand über eine solche Überzeugungskraft, dass er, wenn er etwas will selbst wenn dies eine absolut verrückte Sache ist das auch erreicht. Er überzeugt die Menschen, an seinen Projekten teil zu haben und was das Erstaunlichste dabei ist, seine Projekte funktionieren!".