Stellen Sie sich die Szene vor: mehr als 600 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind im Hangar 117 des Flughafens Zaventem versammelt und bewundern das Flugzeug HB-SIA.
Bertrand Piccard und André Borschberg kommen; Standing Ovation und ein riesiger Beifall branden auf: Die Gründer von Solar Impulse werden wie Rockstars gefeiert.
Vor dem Hintergrund dieser Versammlung erklärt mir Brüssels Minister für die wissenschaftliche Forschung, dass die Prozentzahl der Studenten, welche Wissenschaften studieren auf 8% gesunken ist. Doch Forscher werden ganz dringend benötigt, wie er ausführt, und so stellt die Anwesenheit von Solar Impulse in Brüssel die Möglichkeit dar, den jungen Leuten die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen in einem Rahmen vorzustellen, der weitaus spannender ist als eine gewöhnliche Mathematik oder Physik Lektion.
Diese Botschaft kommt bei den Schülern voll an, sie sind voller Begeisterung von der Präsentation durch André und Bertrand. Ein junger Bursche, Dugagjin, vertraut mir an, dass sich für ihn ein Traum erfülle. Er verfolge die Abenteuer von Solar Impulse bereits seit vier Jahren und habe seinen Lehrer höchstpersönlich überzeugt, mit der gesamten Klasse herzukommen. Ich kann kaum glauben, dass das alles wahr ist und ich wirklich hier bin", erzählt er mir aufgeregt.
Michael, ein junger Elektrostudent, ist mehr an den technischen Aspekten des Flugzeugs interessiert. Er betrachtet das Flugzeug von allen Seiten und zeigt sich besonders über dessen Aerodynamik und Verwendung von leichten Materialien begeistert, ohne jedoch die Energieversorgung und den Antrieb zu erwähnen. Ich mache ihn darauf aufmerksam, und er schaut mich total erstaunt an. Was, das Flugzeug fliegt ohne Kerosin? Fantastisch!"
Der Weg, den es zu beschreiten galt bis zum Besuch bei Solar Impulse ist lang, angefangen bei Minister Cerexhe bis zur Vermittlung von Ariane Vandenbosch, die in Brüssel verantwortlich zeichnet für wissenschaftliche Studien. Sie erzählte mir, dass sie alle Schulen der Region eingeladen habe und zwar sowohl Allgemeinschulen wie technische Fachschulen nach dem Prinzip: first come, first served". Die Antworten seien schnell eingegangen und schon nach wenigen Tagen sei alles ausgebucht gewesen.
Eine lokale Organisation namens le petit débrouillard" hat in der Folge den Schülerausflug geplant und Themengruppen zusammengestellt. Antonio Nunez, der Projektleiter, erklärte mir, dass er gerade einmal sechs Wochen Zeit gehabt habe, um alles auf die Beine zu stellen, und dass er von der Solar Impulse Website die Eckdaten zum pädagogischen Programm herunter geladen habe. Danach zeigt er mir alle Elemente der Themengruppen, die wirklich hoch spannend sind...und zwar nicht nur für die 600 Sekundarschüler aus Brüssel sondern auch für mich.
Bertrand Piccard und André Borschberg kommen; Standing Ovation und ein riesiger Beifall branden auf: Die Gründer von Solar Impulse werden wie Rockstars gefeiert.
Vor dem Hintergrund dieser Versammlung erklärt mir Brüssels Minister für die wissenschaftliche Forschung, dass die Prozentzahl der Studenten, welche ...